Kindergartenkinder müssen nicht lesen können, um zu gewinnen — sie müssen nur sehen. Erstelle ein Deck aus 13 Karten mit 4 großen Symbolen aus Bildern deiner Wahl, drucke es und spiele nach zehn Minuten.
Das Spiel verlangt genau eine Fähigkeit, die ein Dreijähriger schon hat: zu merken, dass zwei Bilder gleich sind.
Gewonnen wird durch Sehen, nicht durch Entschlüsseln von Wörtern. Ein Kind, das noch nicht liest, kann Erwachsene schlagen — genau deshalb will es gleich noch eine Runde.
Das 13-Karten-Deck hat nur 4 Symbole pro Karte. Das ist der Unterschied zwischen einer Runde, die ein Kleinkind beendet, und einer, die es auf halbem Weg abbricht.
Nimm die Tiere, Fahrzeuge oder Familiengesichter, die dieses Kind schon liebt. Das Erkennen geht sofort, neu sind dann nur noch die Regeln.
Sechs Sets, die bei Zwei- bis Fünfjährigen gut funktionieren.
Bei den meisten Kindern ab etwa drei Jahren, mit Bildern, die das Kind schon benennen kann, auch ab etwa zweieinhalb. Beginne mit dem 13-Karten-Deck: 4 Symbole pro Karte ist die Version, die kleine Kinder wirklich zu Ende spielen.
Dreizehn für das 13-Karten-Deck, eines pro Symbol. Wähle dreizehn Dinge, die das Kind laut benennen kann — das Aussprechen ist die halbe Freude.
Ja, und bei vielen Kindern besser als Karteikarten, weil sie eine Form suchen und sich nicht abgefragt fühlen. Nimm 13 Buchstaben auf einmal, nicht das ganze Alphabet.
Ein Deck passt für zwei bis vier Kinder. Für eine größere Gruppe druckst du dasselbe PDF mehrmals — jede Kopie ist ein vollständiges, eigenständiges Deck, vier Ausdrucke ergeben also vier Tische, die gleichzeitig spielen.